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Probeentnahmen Legionellen

Probeentnahmen Legionellen
Bildquelle © Zentralverband SHK

Zuständig für die Entnahme von Proben ist der Eigentümer bzw. die von ihm beauftragte Hausverwaltung. Für die Eigentümer und Hausverwaltungen bedeutet dies, zu prüfen, ob eine Probeentnahme erforderlich ist:
Gebäude mit mehr als zwei Wohnungen, in denen zentrale Trinkwassererwärmer mit mehr als 400 Litern Inhalt installiert sind, oder mit Anlagen, deren Leitungsinhalt vom Trinkwassererwärmer bis zur entferntesten Entnahmestelle mehr als drei Liter Wasservolumen aufweist. Gebäude mit dezentraler Trinkwassererwärmung sowie Ein- und Zweifamilienhäuser sind nicht betroffen.
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Haben Sie bereits Probeentnahmestellen? Wenn nicht, dann klären wir mit Ihnen vor Ort, wo diese angebracht werden und installieren diese.

Nach Festlegung und Einbau der entsprechenden Probeentnahmestellen muss jährlich eine Wasserprobe entnommen werden. Leider bieten wir diese Leistung nicht mehr an, hier gab es aufgrund von Gesetzesänderungen Verschiebungen, wenden Sie sich hierfür an die Institute oder Ablesefirmen von Wasserzählern, die unter Umständen solche Dienste auch anbieten. Oder erkundigen Sie sich bei dem Institut, das das Gutachten erstellt hat.

Das Institut Bostel in Stuttgart führt die Beprobung selber durch bevor das Gutachten dort erstellt wird. Die Kontaktdaten finden sie auf unserer Seite mit Links

Die Trinkwasserproben müssen von einem zertifizierten Probeentnehmer genommen werden und von einem Institut beprobt werden, das dann die Gutachtenversendung direkt mit dem Kunden – also Ihnen – vornimmt.

Beachten ist bei den Trinkwasseruntersuchungen:

  1. Das Labor muss für die Untersuchung, einschließlich der Probenahmen zugelassen sein, d.h. auf der Liste der Trinkwasseruntersuchungsstellen gelistet sein:
  2. Die Untersuchung, zu der die Probenahme zählt, muss im akkreditieren Bereich des Labors liegen und durch die DAkkS bestätigt sein:
    Nachweis durch die  Akkreditierungsurkunde

Die Probeentnahme muss pro Objekt am selben Tag entnommen werden. Bitte klären Sie (mit dem Probeentnehmer) wie viele Proben entnommen werden und welche Wohnungen hierfür zugänglich gemacht werden müssen.

Turnus der Probeentnahme: War eine Probe ohne Befund, dann muss diese nach drei Jahren wiederholt werden.

Bei belasteten Proben werden Maßnahmen eingeleitet um die Legionellen aus dem System zu bekommen. Daraufhin erfolgt eine weitere Probeentnahme, War dies hilfreich, ist die nächste Probe nach einem Jahr erforderlich. Bei dieser Maßnahme können wir Ihnen weiterhelfen.

War dies nicht hilfreich muss eine Gefährdungsanalyse durchgeführt werden, die festlegt, welche weiteren Maßnahmen eingeleitet werden müssen.

Es findet also eine Trennung zwischen 1. Probe, 2. Gefährdungsanalyse und 3. den durchzuführenden Maßnahmen statt. Bei Punkt 3 sind können wir weiterhelfen

Warum das alles? Mieter müssen sich darauf verlassen können, dass das Trinkwasser auch in der hohen Qualität aus dem Hahn kommt, in der die Wasserversorger es bis zum Hausanschluss oder Übergabepunkt liefern. Die Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers in der Trinkwasserverordnung wurden verschärft um die Gesundheit des Verbrauchers vor nachteiligen Einflüssen zu schützen. Die Anforderungen an Grenz- und Richtwerte, sowie der neue technische Maßnahmenwert für Legionellen wurden so festgelegt, dass das Trinkwasser unter allen Bedingungen und von allen Personen – auch von Säuglingen und Kleinkindern – lebenslang getrunken werden kann, ohne dass eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu besorgen/erwarten ist.
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